Marienthal : Kleinerer Abstand zwischen Presbyterium und Gemeinde

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Die seit der Zeit nach dem Konzil gehegten Wünsche der Schwestern konnten dank der notwendig gewordenen grundlegenden Restaurierung ihrer Kirche professionell geplant und endlich umgesetzt werden. Da die Schwestern beim Gottesdienst mit der Gemeinde enger zusammenrücken wollten, verzichteten sie auf die Chorschranken, ließen die Presbyteriumsfläche in Richtung Gemeinde nach Westen hin erweitern, das Chorgestühl weiter vorrücken und die Gemeindebänke unter dem Nonnenchor um einige Meter in den Kirchenraum hinein versetzen.

Das Chorgestühl im Presbyterium wurde auf neue Weise in zwei sich gegenüberstehenden langen Reihen vor dem Hochaltar angeordnet, wobei die vormals in einer Nische in der Nordseite der Kirche untergebrachten „Beamtenbänke“ integriert wurden. Dafür mussten die beiden Nebenaltäre, der Herz-Jesu- und der Marien-Altar, in ihrer Tiefe etwas eingekürzt werden. Klappbare Einzelsitze sowie schräg gestellte Rückenlehnen bewirken eine funktionelle Verbesserung der Schwesternbänke, in die hölzernen Podeste wurde, wie schon im alten Gestühl, eine Fußbodenheizung eingelassen.