Bredelar : Vom Kloster zum Industriedenkmal

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Kloster Bredelar war von 1196 bis 1804 ein Zisterzienserkloster. Hier entstand die Bredelarer Bibel. Es folgte 1804 die Aufhebung des Klosters als Folge der Säkularisation und die Verpachtung als Domäne. 1826 wurde mit dem Bau eines Hochofens in der ehemaligen Abteikirche eine Eisenhütte errichtet und durch den Hüttenbesitzer Theodor Ulrich betrieben. Die Eisenverarbeitung endete 1932. Danach wurden die ehemaligen Klostergebäude bis in die 1990er Jahre durch verschiedene Gewerbebetriebe genutzt, bis sie unter Denkmalschutz gestellt wurden. Im Jahr 2000 wurde der Förderverein Kloster Bredelar e.V. gegründet, der das Kloster unterhält und sich für die Restaurierung des Klosters einsetzt. Bisher wurden der Westflügel und die ehemalige Abteikirche restauriert.
Ein Begegnungs- und Kulturzentrum organisiert regelmäßige Veranstaltungen und Klosterführungen. Zum 900. Geburtstag der Abtei Morimond wird am Tag des offenen Denkmals, am 10. September 2017, Pfr. Kalkert von der Stiftung Abtei Heisterbach in Königswinter einen Vortrag unter dem Titel „Die Idee vom Ganzen – Das Leben und Wirken der Zisterzienser“ halten. Auch bieten wir an diesem Tag kostenlose Klosterführungen an. Kontaktadresse : Förderverein Kloster Bredelar e.V. – Stadtverwaltung Marsberg – z.Hd. Herrn Aßhauer – Lillers-Straße 8 – 34431 Marsberg